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Rohrleitungssysteme sind das Herz eines z. T. interkontinental vernetzten Transportsystems für Flüssigkeiten (Wasser, Abwasser, Chemikalien, Öl), Gase, Dämpfe und Feststoffe.
Korrosion sowie mechanische und dynamische Strömungsvorgänge rufen Schäden hervor, die schleichende Umweltkatastrophen (Öl - Pipelines) oder auch Brand- und Explosionsunfälle (Chemie, Gasversorgung) verursachen können.
Die Schäden an Rohrleitungen und deren Halterungen machen zwar einen - gemessen an den ”großen” Verpuffungen, Bränden oder Explosionen - nur geringen Kostenanteil aus, führen aber zu meist kurzzeitigen Produktionsausfällen. Verformte Halterungen und Leitungsteile, defekte Messtechnik und spontane Leckagen sind ein eindeutiges Indiz für die typischen Folgen von dynamischen (sog. “transienten”) Strömungsvorgängen in Rohrleitungen: Druckstöße, Kavitationsschläge und Schwingungen.
Fraunhofer UMSICHT untersucht die in der Praxis auftretenden Ein- und Mehrphasenströmungen in Rohrleitungen an einer eigenen Großversuchsanlage, mit wissenschaftlicher Berechnungssoftware und mit schneller, mobiler Messtechnik direkt vor Ort. Zusammen mit Forschungseinrichtungen und internationalen Partnern aus den Branchen Rohrleitungsbau, Chemie, Kraftwerkstechnik, Öl-, Gas- und Wasserversorgung werden gemeinsam mit dem Kunden Lösungen erarbeitet, die die Sicherheit und Verfügbarkeit von Rohrleitungsnetzen deutlich erhöhen.
Fraunhofer UMSICHT bietet Ihnen kompetente Beratung bei der Optimierung Ihres Leitungssystems. Im Institut stehen modernste Messtechnik für Untersuchungen an der eigenen modular aufgebauten Versuchsanlage als auch für Vor-Ort-Druckstoßmessungen zur Verfügung. Wir arbeiten mit den modernsten Softwaretools zur Druckstoßberechnung und zur Simulation von Betriebsabläufen. Innerhalb des europäischen Forschungs- und Entwicklungsverbundes SurgeNet arbeitet Fraunhofer UMSICHT mit kompetenten Partnern aus Industrie und Forschung auf vielen Gebieten der Rohrleitungstechnik zusammen.
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